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Foto: Stefan Josef Müller
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Objektbericht Hackesches Quartier Neue Firmenzentrale der GASAG

Foto: Stefan Josef Müller

Handwerkliches Klinkermauerwerk in der modernen Architektur

Neue Firmenzentrale der GASAG Hackesches Quartier, Berlin

Fassade
Klinker "Edel"-Brand

Objektbericht
Pressemitteilung
Neubau der GASAG-Hauptverwaltung in Berlin als Bestandteil des neuen Quartiers am Hackeschen Markt.
Im Rahmen eines Masterplanes, erstellt von Thomas Müller - Ivan Reimann, Architekten, Berlin, ist auf der ehemaligen Brache zwischen Marx-Engels-Forum und Hackescher Markt auf einer Grundstücksfläche von ca. 10.700 qm ein neues, lebendiges Quartier entstanden als wesentliche Maßnahme zur Wiederherstellung öffentlicher Stadträume mit hoher Aufenthaltsqualität und städtischer Dichte. Gleichzeitig sollte mit diesem Projekt das Gebiet südlich des S-Bahnhofes Hackescher Markt, das durch seine historische kleinteilige Bebauung geprägt ist, mit den gewachsenen Bezirken im Norden verbunden werden, um so die Feinmaschigkeit der alten Stadt wiederherzustellen. In der Nachkriegszeit war hier der historische Stadtgrundriss restlos überformt worden. In diesem Problembereich, d.h. der Bruchstelle zwischen erhaltener Bebauung der Vorkriegszeit und verschiedenen DDRRelikten, die das alte Berlin bewusst ausgeblendet hatten, liegt der Standort des erwähnten neuen Quartiers.

Typologie des städtischen Geschäftshauses modern interpretiert
Durch die neue Bebauung ist wieder städtische Dichte entstanden mit klar definierten attraktiven Stadträumen sowie Wege- und Blickbeziehungen. Das Quartier besteht aus zwei Baublöcken, die in sieben Einzelgebäude unterteilt sind, und deren Parzellengrößen sich an der Maßstäblichkeit der historischen Stadtstrukturen am Hackeschen Markt orientieren. Die Gebäude interpretieren auf eine zeitgenössische Art und Weise die Typologie städtischer Geschäftshäuser. Bewußt wurden dabei unterschiedliche Architektursprachen eingesetzt, um durch Ausdruck, Materialität und Nutzung das neue Quartier als Teil der gewachsenen städtischen Bebauung erscheinen zu lassen, ohne jedoch den Zeitpunkt seiner Entstehung und die unterschiedliche Handschrift des Architekten zu verleugnen. Die individuelle Ausprägung der Fassaden der das Ensemble bildenden Bauteile war zentraler Bestandteil des Entwurfs.