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Objektbericht Ortskernsanierung, Winzer

Foto: H.E. Schuster

Ortskernsanierung mit Modellcharakter

Ortskernsanierung Winzer

Boden 
Pflasterklinker

Objektbericht
Pressemitteilung
Vorbildhafte Revitalisierung einer historischen Ortsmitte mit einer Vielzahl gut durchdachter, ausgewogener kleiner Schritte mit einem Kostenaufwand von weniger als 1 Mio. EURO.
Für den über längere Zeit stark vernachlässigten und entsprechend unattraktiv gewordenen historischen Ortskern der Marktgemeinde Winzer in Niederbayern war jetzt, im Rahmen eines Städtebau- Förderprogrammes, eine gründliche Überarbeitung angedacht worden. Verschiedene Provisorien hatten sich zwischenzeitlich eingenistet, an die teilweise Beengtheit des Straßenraumes hatte man sich stillschweigend gewöhnt, die technischen Mängel an Straßen- und Wegbelägen nahm man in Kauf, ebenso ihre ungeregelte Entwässerung, und dann noch die Parkplatzsituation, die bereits seit längerem als ständiges Ärgernis wahrgenommen wurde; - d.h. alles in allem bot der Ort absolut kein einladendes Bild mehr. - Zunehmende Leerstände waren die Folge.

Städtebauliche Neuordnung der Verkehrsflächen
Um den notwendigen Paradigmenwechsel hin zu einer Revitalisierung des historischen Ortskerns zu schaffen, sind die planenden Architekten der » Architekturschmiede « in Kirchdorf i. Wald das Problem zweigleisig angegangen:
1. Aufwertung des öffentlichen Raumes und
2. vollständige Neukonzipierung als innerstädtisch es Quartier mit einem vielfältigen Nutzungsmix.
Die städtebauliche Neuordnung der Verkehrsflächen – Straßen, Fußwege, Plätze - erzeugt veränderte, d.h. verbesserte und benutzerfreundlichere Ortsbeziehungen zwischen Parkmöglichkeiten und öffentlicher Infrastruktur (Schulen, Kindergarten, Bürgersaal, Pfarramt, Kirche). Wesentliche Maßnahmen, um den eingangs genannten Missständen zu begegnen, lagen deshalb auch, neben einzelnen Neubauten und Umwidmungen, vornehmlich im Bereich des Tief- und Landschaftsbaus und hier wurde dann auch mit viel Liebe zum Detail geplant und saniert. Übergeordneter architektonischer Ansatz war dabei u.a. die Aufwertung des Straßenraumes bei gleichzeitiger verbesserter Eingrünung in das Ortsbild, und damit in der Konsequenz, die Erzeugung eines einheitlichen Erscheinungsbildes für die Marktgemeinde. Das Ganze geschah darüber hinaus im Kontext mit der gestalterisch- funktionalen Verknüpfung des Ortskerns und seiner öffentlichen Einrichtungen mit den benachbarten, z.T. bereits zu einem früheren Zeitpunkt sanierten peripheren Ortsteilen.