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Foto: Constantin Meyer
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Objektbericht Siemens Standortkasino

Foto: Constantin Meyer

Kommunikation mit dem Bestand

Siemens Standortkasino Amberg

Fassade
Klinker-Riegelformat

Objektbericht
Pressemitteilung
Neubau des Standort- Kasinos der Firma Siemens AG im Werk Amberg  Erweiterte Funktionen und der damit gestiegene Raum bedarf begründeten den Rückbau des bestehenden Gebäudes zugunsten eines Neubaus. Die für die werksinterne Erschließung optimale Lage an der Gelenkstelle zwischen Werkshallen, Ausbildungsstätte und Bürohäusern war dabei zu berücksichtigen, ebenso wie die qualitätsvolle Architektur der benachbarten Industriehallen und Verwaltungsgebäuden aus den 60er Jahren mit ihren typischen Backstein-Fassaden. In moderner Interpretation dieser Prämissen entstand dann nach den Plänen der Würzburger Architekten Brückner & Brückner der heutige Neubau, der sowohl unter architektonischen als auch funktionalen und wirtschaftlichen Aspekten die Qualität des Kasinos optimiert hat.

Der Bau rastet ein
Das Kasino fungiert als zentrale Begegnungsstätte für Mitarbeiter und Gäste. Sein Standort an einem innerhalb des Areals wichtigen Knotenpunkt wird seiner Bedeutung als Anlaufstelle entsprechend gerecht. Städtebaulicher Grundgedanke war die Integrierung des Neubaus als einfachen, ruhigen und selbstverständlichen Baukörper in die vorhandene Bebauungsstruktur. Die Raumkanten der Umgebungsgebäude wurden aufgenommen und definieren das Baufeld; der Neubau tritt in Beziehung, - d.h., er rastet ein. Entgegen dem Vorläufergebäude wurde das neue Kasino allerdings um 90° gedreht. Damit ergeben sich jetzt durch die Ausrichtung des großflächig verglasten Speisesaals veränderte Blickbeziehungen zur Altstadt und der Umgebung und hier insbesondere zu dem Mariahilfberg mit seiner Wallfahrtskirche. Weitere Planungsschwerpunkte waren einfache kommunikative Wegbeziehungen, ein hoher architektonischer Anspruch in den repräsentativen Gebäudeteilen sowie schließlich perfekte Funktionalität in den Arbeitsbereichen. Die Aufteilung des Grundrisses innerhalb des Hauptgeschosses in die drei Sektionen - Speisesaal, Essenausgabe und Küche - spiegelt sich in der äußeren Anmutung des neuen Bauwerkes wider und folgt den städtebaulichen Linien der angrenzenden Gebäude. Entsprechend gliedert sich das Bauvolumen in zwei getrennte Hauptbaukörper mit einem dazwischen geschobenen Mittelteil.