Die ganze

Welt aus Ton

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GIMA hält eine lange Tradition in der Fertigung von Tonbaustoffen aufrecht. Wir sind mit unseren Qualitätsprodukten nicht nur für die Region ein wichtiger Lieferant, sondern überzeugen unsere Kunden auch über die Landesgrenze hinaus mit individuellen Lösungen und innovativen Ansätzen.

Als einziges Werk weltweit produzieren wir an einem Standort eine derartige Vielzahl an verschiedenen Produkten aus Ton. Neben unseren Klinkern für Fassade und Boden, werden am Standort Marklkofen auch Dachziegel für unsere Schwesternfirma Erlus produziert sowie großformatige Ziegelplatten der Tochterfirma MOEDING. Vom Handschlagziegler bis zur High-Tech-Produktion ist die komplette Bandbreite vertreten und stets einen Besuch für eine persönliche Werksführung wert.

GIMA GIRNGHUBER GMBH

Von damals bis heute

Traditionsbewusstsein und unternehmerischer Weitblick kennzeichnen seit jeher die Ausrichtung der Ziegelei GIMA. 1903 erwarb Therese Girnghuber, die Urgroßmutter des heutigen Eigentümers Claus Girnghuber die Ziegelei. Seit dem befindet sich GIMA in Familienbesitz.

Marklkofen liegt im niederbayerischen Vilstal. Niederbayern ist schon seit der Römerzeit, wegen seiner ausgezeichneten Ton- und Lößlehmlagerstätten, ein bevorzugter Standort für Ziegeleien. Auch Wasser und Holz, die weiteren für die einstige Ziegelherstellung notwendigen Rohstoffe waren im Vilstal und im nahen Hügelland reichlich vorhanden. Seit 1903 werden bei GIMA Ziegel und eine Vielzahl anderer keramischer Baustoffe für Wand, Boden und Dach hergestellt. Während zu Beginn der GIMA-Geschichte die Ziegel noch saisonal – also von Frühjahr bis Spätherbst – in reiner Handarbeit fast wie zur Römerzeit gefertigt wurden, hat sich die Technik der Ziegelherstellung bis heute fundamental geändert: Heute werden bei GIMA fast alle Ziegel und Klinker vollautomatisch und computergesteuert hergestellt. 

1923

Im Jahr 1923 übergibt Therese Girnghuber an Sohn Ludwig Girnghuber senior. Das Bild zeigt die Belegschaft im Jahr 1928. Links im Bild ist Ludwig Girnghuber senior zu sehen sowie sein Sohn Ludwig Girnghuber als dritter von links in der unteren Reihe.

1972

Im Jahr 1972 übergibt Ludwig Girnghuber senior die Firma an seinen Sohn Ludwig Girnghuber. Zusammen mit seiner Frau Maria leitet er das Unternehmen und erhält hierfür im Jahr 2017 den Bayerischen Gründerpreis in der Kategorie Lebenswerk. (Bildquelle: Film zum Bayerischen Gründerpreis 2017 – Kategorie Lebenswerk, Sparkasse)

1996

Im Jahr 1992 startet die Kooperation mit der Erlus AG im Dachziegel-Bereich. Im Jahr 1996 übergibt schließlich Ludwig Girnghuber das Unternehmen an seinen Sohn Claus Girnghuber, der seitdem die Firma GIMA und seit 2001 auch die Tochterfirma MOEDING Keramikfassaden GmbH leitet.

„Wir machen gerne die Dinge als Erste und gehen damit engagiert auf Kundenwünsche ein. Die Grundlagen für dieses kundenorientierte Produzieren von Sonderlösungen hat bereits mein Vater in den späten 1950er-Jahren geschaffen. Bis dahin war die Firma ein normales Ziegelwerk, das vor allem die Region bedient hat. Diese frühe Innovationsbereitschaft zieht sich bis heute als roter Faden des Erfolges durch die Firmengeschichte.

Bei GIMA nimmt man sich der Fragestellungen der Planer an. Man will sie nicht irgendwie erledigen, sondern Lösungen anbieten, die im Sinne des Bauherren, des Architekten und auch des eigenen Selbstverständnisses überzeugen. Ganz gleich, ob es um neue Größen, Formen, Farben, Oberflächen oder technische Eigenschaften geht: das Entwicklerteam lernt mit jedem Spezialauftrag hinzu und vergrößert sein Wissen. Wir bieten eine ideale Mischung aus handwerklicher und industrieller Fertigung. Bei vielen Projekten ist gerade das entscheidend.“

Claus Girnghuber

VON DER ZIEGELEI ZUM

HIGH-TECH-UNTERNEHMEN

Entdecken Sie in unserem Produktionsvideo unsere neuste computergesteuerte Produktionsstrasse. Den gesamten Herstellungsprozess eines  Klinkers – von der Tongrube bis zum Lagerplatz  – erklären wir im Bereich Projektberatung. Wir freuen uns jederzeit über Besuch in unserem Werk und laden alle Interessenten ein, sich selbst ein Bild von der Vielfalt unserer Produktionsanlagen zu machen.

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Das GIMA Team

Service & Beratung

Von der Projektplanung mit einer intensiven Bemusterungsphase über die Entwicklung der Textur im hauseigenen Labor bis hin zur finalen Produktion und der Versandabwicklung: Für jedes Projekt wird der optimale Ablauf definiert und dank kurzer Wege handeln wir äußerst flexibel, effizient und dabei natürlich stets kundenorientiert.
Vom kompetenten Ansprechpartner im Außendienst, über kreative Projektbetreuer im Innendienst, bis zur zuverlässigen Produktionsleitung im Werk – der gemeinsame höchste Qualitätsanspruch und der stetige Austausch mit dem Planer führt auch bei den größten Herausforderungen zum gemeinsamen Erfolg. Sobald Sie eine erste Idee für Ihr neues Projekt haben, unterstützen wir Sie bei der Feinplanung und der Umsetzung. Kontaktieren Sie uns daher jederzeit telefonisch, per E-Mail oder über unser Kontaktformular.

Von der Projektplanung mit einer intensiven Bemusterungsphase über die Entwicklung der Textur im hauseigenen Labor bis hin zur finalen Produktion und der Versandabwicklung: Für jedes Projekt wird der optimale Ablauf definiert und dank kurzer Wege handeln wir äußerst flexibel, effizient und dabei natürlich stets kundenorientiert.
Vom kompetenten Ansprechpartner im Außendienst, über kreative Projektbetreuer im Innendienst, bis zur zuverlässigen Produktionsleitung im Werk – der gemeinsame höchste Qualitätsanspruch und der stetige Austausch mit dem Planer führt auch bei den größten Herausforderungen zum gemeinsamen Erfolg. Sobald Sie eine erste Idee für Ihr neues Projekt haben, unterstützen wir Sie bei der Feinplanung und der Umsetzung. Kontaktieren Sie uns daher jederzeit telefonisch, per E-Mail oder über unser Kontaktformular.

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Verantwortung
für morgen

Informieren

Heute ist der Ziegel nicht nur ein historisches, sondern zugleich ein optimiertes, hoch technisches, modernes Baumaterial. Es spielt seine exakt beschreibbaren technischen Kennwerte aus und überzeugt zunehmend durch nicht messbare, emotionale Eigenschaften.

Die Erhaltung einer lebenswerten Umwelt für uns und die nachfolgenden Generationen heißt, die durch die Herstellung und Nutzung von Gütern verursachten Eingriffe in das Ökosystem Erde so zu gestalten, dass irreversible Schädigungen des natürlichen Gleichgewichts dieses vernetzten Systems Mensch-Tier-Pflanze-Boden-Wasser-Luft-Klima vermieden werden.

Nachhaltige

Umweltphilosophie

Ton ist ein Naturprodukt und wir bemühen uns stets mit modernster Technik nachhaltig zu wirtschaften und das Maximum an Effizienz zu erzielen mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen. Dies gilt nicht nur für den Betrieb unserer Anlagen, sondern auch hinsichtlich der dafür nötigen Energie.

Umweltphilosophie

Die positive Eigenschaften des wertvollen Baustoffes, der hohe Wohnwert und die Wirtschaftlichkeit werden ergänzt durch eine ökologische Wertschöpfung. Das ist heute wichtiger denn je angesichts der zunehmenden Bedeutung der Umwelteinflüsse wie Abbau von Rohstoffen, Energieverbrauch, Luftverschmutzung, Treibhauseffekt und Bodenversauerung.
Bei den für die Klinkerherstellung verwendeten Rohstoffen Ton und Sand handelt es sich zum überwiegenden Teil um lokale Rohstoffvorkommen. Nach Abbau der Rohstoffe werden die Gruben rekultiviert, d.h. die Abbauflächen werden wieder in ihren ursprünglichen Zustand bepflanzt bzw. in Abstimmung mit den lokalen Umweltbehörden in wertvolle Biotope umgewandelt*. Bei der Klinkerherstellung entstehen so gut wie keine Abfälle, da Ziegel- bzw. Klinkerbruch für den Wegebau eingesetzt bzw. der Produktion wieder zugeführt wird.

*Im Bild ganz oben ist die aktuelle Tongrube zu sehen sowie die umliegenden Felder, die bereits wieder renaturiert wurden.

Energiemanagement

Energie ist für uns ein wichtiger Produktions- und Kostenfaktor. Daher besteht in der Ziegelindustrie seit jeher das Bestreben, den erforderlichen Energieaufwand zu reduzieren.

Bei GIMA wurden durch zahlreiche Maßnahmen wie
• verbesserte Brenntechnik
• Erzeugung und Nutzung von Energie aus regenerativen Quellen
• höhere Effizienz bei der Rohlingstrocknung
• anlageninterne Wärmerückgewinnung
• weitere verfahrenstechnische Optimierungsarbeiten

die Möglichkeiten zur Produktionsenergie-Einsparung bereits in sehr weitreichendem Ausmaß umgesetzt.

Der spezifische Energieverbrauch pro Kilogramm Ziegel konnte von Mitte der 70er Jahre bis heute um ca. 40 % gesenkt werden. Eine drastische Verringerung konnte auch beim Ausstoß der Energieerzeugung aus Verbrennung fossiler Brennstoffe erreicht werden. Die Senkung des Luftschadstoffausstoßes wurde nicht nur durch den verringerten spez. Energiebedarf pro kg Klinker erreicht, sondern auch durch den gleichzeitigen Einsatz modernster Luftreinhaltetechnik und den emissionsarmen Energieträger Erd- und Flüssiggas.

Zertifizierung

Wir werden jährlich DEKRA-geprüft und haben ein nach ISO 50001 zertifiziertes Energiemanagementsystem (EnMS). Zudem sind wir unter der Nummer 25055 dem Entsorgungssystem Interseroh angeschlossen. Durch das Recycling unserer Materialien werden pro Jahr rechnerisch 290 Tonnen Ressourcen und zusätzlich 44.203 Kilogramm Treibhausgase eingespart (laut Zertifikat für das Jahr 2019). Das aktuelle Zertifikat kann hier abgerufen werden.

 

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